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Ich und die Stille, die mich endgültig zurückgeholt hat.

  • Autorenbild: petersen1962
    petersen1962
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit



Der Dezember kam nicht unerwartet.

Er hat nur ausgesprochen, was in mir längst gereift war.




Ich und die Stille,

die mich endgültig zurückgeholt hat.


Im Oktober habe ich gespürt, dass etwas in mir aufbricht.

Im November habe ich gesehen, wohin die Reise wirklich geht.

Und im Dezember habe ich verstanden.


Der Dezember war kein Monat. Er war ein Übergang.

Er war der Moment, in dem alles leiser wurde, damit ich mich selbst nicht mehr überhören kann.

Ich war müde.

Emotional.

Nachdenklich.

Nicht zusammengebrochen – doch durchlässig.

Und genau das hat mich näher zu mir geführt als jeder Erfolgsmoment des Jahres.



Was sich im Dezember gezeigt hat


Es waren nicht die großen Erkenntnisse, die mich bewegt haben.

Es waren diese winzigen inneren Bewegungen:

Ein „Nein“, das ich geflüstert habe, obwohl mein Kopf noch „Ja“ sagen wollte.

Ein Abend, an dem ich mich bewusst für Ruhe entschieden habe, nicht aus Erschöpfung, sondern aus Selbstachtung.

Ein Gespräch, in dem ich mich zum ersten Mal nicht erklärt habe.

Ein Gedanke: Ich darf so viel weniger müssen, als ich glaube.

Der Dezember hat mir nicht beigebracht, loszulassen.

Er hat mir gezeigt, was ich schon längst losgelassen habe.


Ich sehe jetzt klarer, was nicht mehr mit ins neue Jahr kommt

Es fühlt sich an, als hätte ich im Dezember eine innere Tür geöffnet und alles eingeladen, was noch ungeklärt in mir herumstand:

Erwartungen.

Alte Rollen.

Unbequeme Wahrheiten.

Erschöpfte Teile in mir, die endlich Anerkennung wollten.

Und während ich erst dachte, es sei zu viel, wurde es mit jedem Tag leichter.

Ich möchte nicht mehr tragen, was mich klein hält.

Ich möchte nicht mehr funktionieren.

Ich möchte nicht zurück in dieses alte Leben, in dem ich mich selbst vergessen habe.

Diese Wahrheit ist nicht laut.

Sie ist still, doch unverschiebbar.


Was ich bewusst mitnehme aus Dezember


Ich nehme ein neues Vertrauen in meinen eigenen Rhythmus mit.

Eine tiefe Gewissheit, dass ich nicht schneller werden muss, um weiterzukommen.

Ich nehme die Klarheit mit, die aus den letzten drei Monaten gewachsen ist:

Oktober war das Aufwachen.

November war das Ankommen.

Dezember war das Anerkennen.

Und jetzt stehe ich da – nicht fertig, aber echt.


Die Geschenke,

die mich im Dezember gefunden haben


Der Monat hat mir Momente geschenkt, die mich berührt haben,ohne dass ich sie gesucht hätte:

Ein stilles Jetzt reicht’s, das sich endlich gut angefühlt hat

Eine neue Weichheit, die nicht mehr mit Schwäche verwechselt wird.

Ein Vertrauen, das wieder wachsen konnte.

Diese eine Frage, die mich durch den Januar tragen wird:Was würde Leichtigkeit wählen?“

Ich war nicht perfekt.

Ich war nicht konsequent.

Ich war nicht „high vibe“.

Doch ich war ehrlich mit mir.

Das ist mein größtes Geschenk dieses Monats.


Was ich in 2026 hineintrage


Kein Feuerwerk.

Keine Vorsätze.

Keine To-do-Liste.

Ich nehme nur eine Entscheidung mit:

Ich will leben – nicht funktionieren.

Ich nehme meine Stimme mit.

Meine Grenzen.

Meine Klarheit.

Und die sanfte Art, mir selbst wieder zuzuhören.

Alles andere bleibt hier.



Wenn ich auf den Dezember zurückschaue, spüre ich: Ich bin nicht dieselbe Frau wie noch im Herbst.

Ich habe mich nicht neu erfunden.

Ich habe mich endlich wiedergefunden.

Und das neue Jahr darf mich so haben: unverstellt, wach, weich und bereit.


In Verbundenheit, Heike


Wenn du diese Schritte mit mir gehen willst, findest du beide Rückblicke hier.

Sie erzählen die ganze Geschichte hinter diesem Dezember.


Was passiert, wenn du zum ersten Mal merkst, dass du nicht erschöpft bist, sondern erschöpft wurden?


Die leise Veränderung, die alles bewegt – und warum November mich weicher, klarer und mutiger gemacht



Wenn du spürst, dass dieser Text etwas in dir berührt hat, dass ein Teil von dir leise aufatmet, weil er endlich gesehen wird, dann lade ich dich ein, weiterzugehen.

Nicht schneller.

Nicht höher.

Nur tiefer.

In meinem Telegram-Kanal SeelenFacetten öffnen wir jeden Tag einen sanften Raum:

für Klarheit,

für Leichtigkeit,

für die Rückkehr zu dir.

Impulse, die nicht pushen, sondern halten.

Übungen, die dich zurück in deine Energie bringen.

Worte, die dich erinnern, wer du bist, wenn du nicht mehr gegen dich arbeitest.


Wenn du bereit bist, dir selbst näher zu kommen:

Komm in meinen Telegram-Kanal. @SeelenFacetten

Es könnte der Beginn von etwas sehr Echtem sein.



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